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Buntes und Interessantes

7400 Jahre Freisbach

Freisbacher Bandkeramik

Im November letzten Jahres wurden bei Bauarbeiten auf dem Aussiedlerhof Kauffmann Keramikscherben und Knochenreste freigelegt. Anstatt munter weiterzubaggern um den Fortgang der Arbeiten nicht zu gefährden, wurde von Klaus Kauffmann das Institut für Archäologie in Speyer über die Funde benachrichtigt.

Allgemeiner Glaube ist, dass bei solchen Funden die Baustelle erst mal für lange Zeit stillgelegt wird. Dies ist eben nicht so, wenn nicht gerade die Himmelsscheibe von Freisbach gefunden wird. Schnellstmöglich war ein Ausgrabungsteam um Dr. Schulz und Herrn Münzer vor Ort und begann mit Engelsgeduld und winzigen Werkzeugen, mehrere Fundgruben auszuheben. Das Ergebnis nach einer Woche Kleinarbeit war sensationell. Nein, nicht die Römer, auch nicht die Kelten

hatten in Freisbach ihre Spuren hinterlassen. Auch die zuerst favorisierte Bronzezeit wurde ausgeschlossen. Die Funde stammen aus dem Neolithikum, auch Jungsteinzeit oder Bandkeramische Kultur genannt und sind unglaubliche 7400 Jahre alt.

 

Zum Vergleich: Ötzi, die Gletschermumie aus der Kupfersteinzeit, die 1991 in den Ötztaler Alpen (Südtirol) gefunden wurde ist gerade mal um die 5250 Jahre alt. Zitat: Die Ausbreitung der Bandkeramik begann wahrscheinlich ab dem Jahr 5700 v. Chr. und schuf innerhalb einer geschichtlich kurzen Zeitspanne von etwa zweihundert Jahren einen großen, kulturell einheitlichen und stabilen Siedlungs- und Kulturraum. Die bandkeramische Kultur löste sich erst

um das Jahr 4100 v. Chr. wieder auf. (wikipedia) Eine Epoche, in der die Jäger und Sammler in Mitteleuropa nach und nach sesshaft wurden, Viehzucht betrieben und begannen Pflanzen zu kultivieren. So wurde beispielsweise aus der wilden Möhre die Karotte gezüchtet, die ja bekanntlich in Freisbach Hochkonjunktur hat.

Wahrscheinlich, nein, ganz sicher benutzten die Jungsteinzeitler auch das beliebte Heilkraut Pefferminz, um kleine Wehwehchen zu lindern!

Das soll aber nicht die einzige Parallele gewesen sein: Heute entsteht eine moderne, große Halle über der steinzeitlichen Siedlung. In der Bandkeramik-Kultur errichteten die Ur-Freisbacher sogenannte Langhäuser. Diese konnten mit Dimensionen von 35 mal 6 Metern fast mit den Solarzellendächern von heute konkurrieren. Naja, jedenfalls könnten wir demnächst locker eine 7400-Jahrfeier ausrichten. Und wer kann da schon mithalten?

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