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Historie – Lang ist's her

Theater! Theater! | Teil 2

1982 an der Weihnachtsfeier ging nach einer über 10-jährigen Pause der Vorhang wieder auf mit einem Stück über die Entstehung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“. In den Hauptrollen Manfred Weinheimer als Pfarrer Joseph Mohr und Uwe Reif als Lehrer Franz Gruber. Nach diesem Erfolg wollten alle Mitspieler im nächsten Jahr die Weihnachtsfeier des MGV auflockern.

Mit dem Stück „Das Weihnachtsekel“, das auch schon im Fernsehen erfolgreich lief, gaben wir unser Bestes 1983. 1984 stand „Weihnachtsabend gegen sechs“ auf dem Programm. Die Hauptrolle spielte damals Regina Schott. Nun wagten wir uns an längere Stücke. 1985 wählten wir: „De Jammerlabbe“ von Hansgeorg Baßler aus. M. Weinheimer hielt sein Umfeld gekonnt zum Narren und auf Trab. Ein enormer Applaus war die schönste Belohnung für alle Spieler.

1986 hatten wir uns gemeinsam (das gilt für alle Stücke) von Nestroy „Hinüber – Herüber“ ausgesucht. 1987 brachten wir den Einakter „Die Weihnachtsdiätler“ auf die Bühne. Lukullisches wurde aufgetragen und keiner der Spieler durfte so richtig zugreifen. Das Wasser lief uns im Munde zusammen und jeder wartete auf das Ende der Vorstellung. Was hinter dem Vorhang dann abging können sich alle denken [...]

1988 spielten wir den Fernseherfolg: „Das Hörrohr“. In der Hauptrolle glänzte Uwe Reif als Schwerhöriger. Nur bei seiner Enkelin Ursula Hopp brauchte er kein Hörrohr. Ich muss nicht ständig erwähnen, dass alle Auftritte ein großer Erfolg waren.

Für das 200-jährige Orgeljubiläum unserer Geiborgel 1989 schrieb Frau Pfarrerin Evi Heck ein Theaterstück in 3 Akten über das Schicksal unserer Orgel in der Zeit der französischen Revolution: „Revolution im Gau“. Wir hatten das Glück, den Neustadter Konvent mit einzubeziehen, der in französischen Uniformen aufmarschierte.

Unser Ensemble musste vergrößert werden. Die Kinder unserer Spieler: Andrea und Simone Schirrmann, Sven und Henning Weinheimer, Ilka Schott, Sonja Helmstetter, Marco Schilling unterstützten uns hervorragend. Es war ein gelungenes Fest. – In diesem Jahr waren die Erwachsenen derart gefordert, dass nicht noch einmal auswendig gelernt worden konnte. Aber sie unterstützten das Kindertheater, das ad hoc ins Leben gerufen wurde, mit Bühnenaufbau und allem was dazugehört tatkräftig, so, wie jedes Jahr. Gespielt wurde „Tierweihnacht“. Die Eltern schneiderten die Kostüme und halfen mit. Innerhalb von 4 Wochen hieß es wieder: Vorhang auf!

3. und letzter Teil folgt!

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1982 an der Weihnachtsfeier ging nach einer über 10-jährigen Pause der Vorhang wieder auf mit einem Stück über die Entstehung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“

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